In den Prospekten und Reisempfehlungen der großen Reiseveranstalter scheint Kreta nach Elounda zu enden. Dabei gibt es gerade in den Bergen und an der Küste nördlich und nordwestlich um Elounda lohnende Ausflugsziele. Sie bieten viele Reize, Sehenswürdigkeiten und vor allem ein Stück ursprüngliches Kreta. Wir wollen dieses Stück von Kreta in einem Tagesausflug erkunden. Unsere Ziele sind eine kleine Fischtaverne an der Nordküste in der Nähe von Valchadia sowie die legendäre Grotte von Milatos und ihr beeindruckender geschichtlicher Hintergrund

Auf unserer Tour werden wir auch erleben, wie die Modernisierung der Infrastruktur für die Insel sowohl Segen, als Fluch sein kann. Die Energiewende in der Ägäis erfordert auch den Schutz einzigartiger Kulturlandschaften und Kulturdenkmale.

Plaka – alles andere als das Ende von Kreta

Von Agios Nikolaos aus starten wir in Richtung Elounda. Wir passieren zunächst Elounda und fahren weiter auf einer Straße, die direkt an der Bucht von Elounda entlangführt. Nach ca. fünf Kilometer erreichen wir das kleine Fischerdörfchen Plaka, eines unserer Ausflugsziele um Elounda.

Dieser Ort entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem absoluten Geheimtipp, für jeden, der Kreta abseits der großen Touristenzentren erleben möchte. Das liegt mit Sicherheit nicht nur an den guten und gepflegten Fischtavernen. Hier bekommt man zu angemessenen Preisen absolut fangfrischen und landesüblich zubereiteten Fisch. Plaka kann nicht mit großen und luxuriösen Hotels aufwarten. Dafür findet man hier viele Privatunterkünfte, die überwiegend einen guten bis sehr guten Standard haben – und natürlich einen traumhaften Ausblick auf die Bucht von Elounda und auf die Felseninsel Spinalonga bieten.

Abgerundet wird die angenehme Ausstrahlung des Ortes durch eine kleine Kunstgalerie und einen wunderschönen Badestrand, der abseits gelegen auch Ruhe und Entspannung garantiert. Außerdem besteht auch in Plaka die Möglichkeit für eine Überfahrt auf die Felseninsel Spinalonga. Dafür stehen kleine und sehr romantische Segelboote der ortsansässigen Fischer bereit.

Auch von Plaka kann man mit kleinen gemütlichen Fischerbooten zur Felseninsel Spinalonga übersetzenFoto HUB

Wir widerstehen diesmal der Versuchung, uns in einer der Fischtavernen in Plaka verwöhnen zu lassen. Dafür belassen wir es bei einer kleinen Pause und einem gepflegten Kafedaki in einem kleinen Kafenio.

Auf in die Berge

Hinter Plaka beginnt auch eine scheinbar andere Welt. Dieser Teil der Insel wird i.R. nur von Insidern besucht oder von Touristen, die sich verirrt haben. Aber gerade die Gegenden abseits der touristischen Hotspots wollen wir kennenlernen. Deshalb verlassen wir Plaka auf einer steilen Serpentinenstraße in Richtung Vrouchas Auf dieser Serpentinenstraße bietet sich noch einmal die Gelegenheit, einen weiten Ausblick über die Bucht von Elounda und die Bucht von Mirabello zu genießen. Von Spinalonga im Vordergrund bis Agios Nikolaos in der Ferne erstreckt sich die Küstenlandschaft in ihrer herben Schönheit. Schließlich erreichen wir den Kamm und die bisher gut ausgebauten Straßen werden zunehmend enger und entsprechen nun dem, was wir aus den ländlichen Regionen Kretas gewohnt sind. Wir durchfahren kleine Bergdörfer, die einerseits ihren typischen kretischen Charakter bewahrt haben, aber auch neue moderne Häuser aufweisen.

Auf dem Weg zu unserer Fischtaverne durchfahren wir die kleinen Ortschaften Vrouchas und Sikinas, um hier nach Vlichadia abzubiegen. Vor uns liegt nun eine kleine schmale Serpentinenstraße, die hinunter zum Meer führt. Obwohl die engen Straßen, die vielen unübersichtlichen Kurven und die teils schroffen Abhänge am Straßenrand auch hier unsere Aufmerksamkeit erfordern, bleibt immer noch Zeit einen Blick auf die unter uns liegende Landschaft zu werfen. Unterhalb der steilen Berghänge erstrecken sich im Tal weite Olivenhaine, die bis an das Meer heranreichen. An der Küste angekommen gabelt sich die Straße an einer T-Kreuzung. Wir biegen nach links ab und erreichen nach einigen hundert Metern die Taverne Tzitzanis.

Eine kleine Taverne am rauen Meer

Wir sind von dem Bild, welches sich uns bietet zutiefst beeindruckt. Die kleine Taverne Tzitzanis befindet sich an einem ausgesprochen rauen Küstenabschnitt. Schmale, sehr steinige Abschnitte werden immer wieder von großen Felsplatten unterbrochen, die sich in das Meer hineinschieben. Diese Küstenstruktur ist wohl ein Garant dafür, dass auch bei stärkeren Meltemi-Winden und dadurch verursachter rauer See Erosionen der Küste hier kaum auftreten dürften. Ein weiterer, aus unserer Sicht positiver Aspekt, ist, dass dieser Küstenabschnitt gute Chancen haben dürfte, seinen ursprünglichen Charakter noch lange zu behalten.

Bei unserem ersten Besuch im Jahr 2007 fanden wir die Taverne Tzitzanis als ein kleines unscheinbares Gebäude vor. Der angeschlossene Garten bot damals den Gästen schattige Plätze. Hinsichtlich der Ausstattung hatten wir eine kleine, und rustikale kretische Tavernen gefunden. Die Tische trugen über den eigentlichen Tischdecken die typischen Papierdecken, die bei jedem neuen Gast frisch aufgezogen werden. Obwohl man auch damals schon ohne Probleme Tavernen mit gehobener Ausstattung finden konnte, haben wir uns für diese kleine Taverne entschieden. Denn das Flair der Insel, die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Kreter wird man viel öfter in diesen kleinen und urigen Tavernen finden.

In dem kleinen Garten der Taverne finden wir ein schattiges Plätzchen und genießen bei einem Blick auf die Küste und das Meer einen auf einem Holzkohlefeuer gegrillten Fisch, der noch am Vortag in der Ägäis schwamm. Wir lassen uns sagen, dass die Taverne täglich mit frischem Fisch aus dem nahe gelegenen Fischerdorf Vlichadia versorgt wird.

Nach dem Essen fällt es schwer, uns von dieser herrlichen Umgebung zu verabschieden. Bei einem kleinen abschließenden Verdauungs­spaziergang stellen wir fest, dass wir fast am „Ende der Welt“ angekommen sind.  Unmittelbar nach der Taverne endet die Straße. Ab hier geht es nur über einen unbefestigten Feldweg weiter. 

Begegnungen mit der Moderne

Wind ohne Ende oder Schutz von Kulturlandschaften

Obwohl wir mit einem kleinen, geländegängigen Offroader unterwegs sind, entschließen wir uns, doch auf der befestigten Straße zu bleiben und müssen zunächst wieder die Serpentinen hinauf. Auf einer im Osten gelegenen Bergkette erkennen wir dabei eine größere Anzahl an Windrädern. In den letzten Jahren konnten wir feststellen, dass man auf Kreta seinen neuen und gewaltigen Reichtum zunehmend erkennt und nutzt. „Wind ohne Ende“ und 300 Sonntage im Jahr sind praktisch unerschöpfliche Ressourcen. Dieser technische Fortschritt wird umso eindrucksvoller, wenn man bedenkt, dass die Elektrifizierung Kretas erst in den 1960-iger Jahren abgeschlossen war. Allerdings wird es darauf ankommen, bei der Erschließung dieser Ressourcen sehr behutsam und verantwortungsvoll zu agieren, um nicht durch die Energiewende neue Umweltschäden zu verursachen und eine einmalige Kulturlandschaft unwiderruflich zu zerstören.

Gegenwärtig gibt es dazu intensive Diskussionen über den Ausbau der Windenergie auf den kleinen Kykladeninsel, die zum Teil nur von ein oder zwei Familien bewohnte werden. Die geplanten umfangreiche Windparks auf diesen kleinen Inseln würden unzweifelhaft zur Zerstörung einer einzigartigen Naturlandschaft führen. Folgerichtig führte dies zu Protesten der Inselbewohner. Infolgedessen wurden die Pläne im Juni diesen Jahres zunächst ausgesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass zu findende Lösungen mit viel Augenmaß getroffen werden. Auch auf Kreta gilt es schließlich neben den Anforderungen der Energiewende in der Ägäis den Schutz einzigartiger Kulturlandschaften und Kulturdenkmale zu gewährleisten.

Schnellstraßen oder

Nachdem wir bei Selles die Serpentinen geschafft haben, steuern wir unser nächstes Ziel an, die Höhle von Milatos. Dazu fahren wir auf einer gut ausgebauten Landstraße über die Ortschaften Sikinias, Karidi und Dories in Richtung Neapoli. Kurz vor Neapoli erreichen wir die neue Staatsstraße E75, welche die Insel von Sitia im Osten bis Kissamos im West durchquert. Diese Straße wird ab den 2000-er Jahren systematisch ausgebaut und ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte Kretas, welches durch EU-Gelder gefördert wird. Als Europastraße 75 durchquert sie unseren Kontinent in Norwegen beginnend über Polen,Tschechien und den Balkan bis nach Kreta.

Hier auf Kreta profitieren von dem Ausbau der Strasse insbesondere die Urlaubsorte an der Nordküste. Wo sich noch in den 1990-iger Jahren der gesamte Autoverkehr von Ost nach West und umgekehrt durch viel zu engen Straßen quälen musste, wird dieser Verkehr heute an den Ortschaften vorbeigeführt. Auch für die Transfers von den Flughäfen zu den Hotels und umgekehrt bringt diese neue Trasse erhebliche Zeiteinsparungen. Nicht zu vergessen ist auch die Logistik für die Versorgung der Urlauberzentren an der Nordküste, die von der Verbindung profitiert.

Teilabschnitt der erbauten Ost-West-Tangente E75, Teil einer modernisierten Infrastruktur – Foto HUB

Old Road

Wir allerdings verzichten diesmal auf die schnelle und zum Teil autobahnähnlich ausgebaute Staatsstraße. Kurz vor deren Erreichen biegen wir auf die ausgeschilderte „Old Road“ in Richtung Latsida ab. Dabei nehmen wir gern den schlechteren Fahrbahnbelag und die engeren Straßen in Kauf. Dafür führt uns unsere Fahrt durch eine malerische Landschaft und durch kleine, typisch kretische Ortschaften. Fast in jeder Ortschaft entlang der „Old Road“ findet man kleine, urige Kafenia und gemütliche Tavernen. Jeder Besucher, der nicht unter Zeitdruck steht, sollte die Fahrten auf der „Old Road“ der schnellen E75 vorziehen. Die dabei gewonnen Eindrücke und Erlebnisse sind es allemal wert.

Zwei Kilometer nach Latsida biegen wir an einem ausgeschilderten Abzweig in Richtung Milatos ab. Wir durchfahren das kleine Dörfchen Milatos und stoßen am Ortsausgang auf den Parkplatz, an dem der Aufstieg zur Grotte ausgeschildert ist.

Die Grotte von Milatos

Die Schatten der Vergangenheit

Die Grotte hat eine traurige Geschichte. Nach dem Beginn des griechisch-türkischen Krieges (1821 bis 1898) formierte sich auch im Gebiet nördlich von Neapoli der Widerstand gegen die osmanische Besatzung. Die türkischen Truppen erhielten bei der Niederschlagung des Aufstandes 1822 Unterstützung durch ein türkisch-ägyptisches Kontingent unter Führung von Hasan Pascha, der mit seinen Truppen im Februar 1823 auf Neapoli vorrückte. Daraufhin suchte die christliche Bevölkerung sowie die Befreiungskämpfer in der Höhle von Milatos Zuflucht.

Insgesamt hielten sich im Februar 1823 mindestens 2000 Menschen, fast ausschließlich Frauen und Kinder sowie ca. 300 Bewaffnete in der Höhle auf. Hasan Pascha ließ daraufhin das umliegende Tal um die Höhle am 03.02.1823 abriegeln und den Eingang der Höhle von den gegenüberliegenden Bergen mit Artillerie beschießen. Nachdem weitere Kämpfer den Eingeschlossenen zu Hilfe kamen und den Besatzern schwere Verluste zufügten, zogen zunächst Teile der Besatzer ab. Andere Einheiten des türkisch-ägyptischen Kontingent setzten die Belagerung fort. Wegen fehlender Nahrung und Wasser kapitulierten die Eingeschlossenen am 15. Februar 1823. (1)  

Trotz der erklärten Kapitulation ließ Hasan Pascha an den Eingeschlossenen ein regelrechtes Massaker verüben. Dabei wurden alle Männer bis auf 30 Bewaffnete und 18 Priester sofort umgebracht. Die 18 Priester wurden in der Folge bei lebendigem Leibe zusammen mit Tieren auf einem großen Scheiterhaufen verbrannt. Die überlebenden Kämpfer ließ Hasan Pascha zur Festung Spinalonga bringen, wo sie nach kurzer Zeit hingerichtet wurden. Ebenfalls auf Befehl von Hassan Pascha wurden alle älteren Frauen unmittelbar nach der Kapitulation von Kavalleristen niedergeritten. Jüngere Frauen und Kinder wurden in die Sklaverei verkauft. In mindestens einem Fall ist belegt, dass sich eine junge Frau dem Schicksal in der Sklaverei durch Selbstmord entzog. (2)

Ort der Erinnerung

Die grausamen Ereignisse um die Höhle von Milatos sind bei den Bewohnern der Gegend noch heute in schmerzlicher Erinnerung und die Höhle selbst ist ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens. Im Jahr 1935 wurde in der Höhle ein kleine Kirche aufgebaut, die dem Apostel Thomas geweiht ist. Eine Tafel über den Eingang zur Höhle erinnert heute an das Massaker und an die Opfer.

Die Höhle steht ganzjährig für Besucher offen. Als Besucher gelangt man über einen 400 Meter langen, mäßig ansteigenden und gut ausgebauten Weg zum Eingang der Höhle.

Wer die Höhle eigenständig besucht, sollte eine Handlampe für den Besuch der Höhle mitführen. Da die 2100 m2 große Höhle nur eine Höhe zwischen einem und drei Metern aufweist und bei unserem Besuch nicht beleuchtet war, ist eine festere Kopfbedeckung als Anstoßschutz zu empfehlen. Vom Eingang der Höhle führt ein schmaler Gang in das Innere. Die teilweise sehr geringe Deckenhöhe zwingt uns, zu einem gebückten Gang. Nach einer kurzen Strecke erreichen wir das eigentliche Heiligtum, die kleine Kirche des Apostel Thomas.

Zentraler Teil der kleinen Kirche ist eine Ikonostase. Dabei handelt es sich um eine mit Ikonen geschmückte Wand mit drei Türen, die in orthodoxen Kirchenbauten zwischen dem inneren Kirchenschiff und dem Altarraum steht. Ikonostasen gehören zur Tradition der Ostkirchen. Rechter Hand befindet sich ein Schrein mit den Gebeinen der getöteten Christen, die noch auffindbar waren. Rechts vor der Ikonostase sind Treppenstufen eingearbeitet, die offenbar für die Teilnehmer an den Gottesdiensten bestimmt sind.

Kein Einzelfall

Als wir die Höhle wieder verlassen, wissen wir wohl, dass die Ereignisse um die Höhle von Milatos keine Ausnahmen waren. Die Kreter kennen viele weitere ähnliche Vorfälle aus der osmanischen Besatzung.

So wurden zum Beispiel in einer Grotte nahe dem Dorf Melidoni (ca. 30 km östlich von Rethymon) im Januar 1824 370 Männer Frauen und Kinder durch türkische Truppen auf grausame Weise umgebracht. Die Menschen, darunter 30 Bewaffnete, hatten sich in diese Höhle geflüchtet und wurden hier von den Truppen belagert. Da es den Belagerern aufgrund der örtlichen Gegebenheit nicht möglich war die Höhle zu stürmen, ließ der Anführer der Belagerer in Öffnungen an der Oberseite der Höhle Feuer legen. Das hatte zur Folge, dass die Menschen in der Höhle grausam an dem Qualm erstickten. (3)

Als wir auf dem Rückweg von der Höhle zum Parkplatz sind, empfinden wir den Widerspruch zwischen der grausamen Geschichte dieses Ortes und der friedlichen Landschaft, die sie umgibt, umso stärker. Von dem Weg aus öffnet sich ein weiter Blick über die darunter liegende, fruchtbare Ebene und dem Blau des ägäischen Meeres.

Die Aussicht beim Abstieg von der Höhle steht im krassen Kontrast zur traurigen Vergangenheit dieses Ortes – Foto HUB

Sich vorzustellen, was sich vor 200 Jahren hier ereignete, fällt einem im Angesicht eines solch herrlichen Sommertages und einer so friedlichen Landschaft nicht leicht. Aber hat die Menschheit in den vergangenen 200 Jahren aus den Ereignissen der damaligen Zeit gelernt? Wohl kaum, die Reihe der Massaker an der Zivilbevölkerung zieht sich auch seitdem wie ein roter Faden durch die Geschichte. Völkermorde an den Hereros und Armeniern, Orte wie Oradour-sur-Glane in Frankreich, Lidice in Tschechien. Kandanos und Ano Vianos auf Kreta, My Lay in Vietnam sind nur einige ganz wenige Beispiele dafür, dass sich nicht allzu viel verändert hat – leider!

Quellen

  1. Wikipedia „Die Höhle von Milatos“
    https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hle_von_Milatos
    Abgerufen: 22.07.2021
  2. Mendelssohn-Bartholdy, Kreta und der Aufstand gegen die Türken in Heidelberger Jahrbücher der Literatur Nr. 12 1868, Akademische Verlagshandlung J.C.B. Mohr 1868, Seite 168
    https://books.google.de/books?id=qX1PAAAAYAAJ&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false
    Abgerufen 03.12.2020
  3. Heidelberger Jahrbücher – Ebenda, Seite 169

Von HUB

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